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		<title>New Couture</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 07:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Rauh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
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		<category><![CDATA[Fashion Week]]></category>
		<category><![CDATA[Frida Weyer]]></category>
		<category><![CDATA[New Couture]]></category>
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		<description><![CDATA[In Berlin tut sich was. Die Stadt wird glamourös. Gab es noch in den 90er Jahren oft nicht mal einzige Frau im Club, die Lippenstift trug, reichen sich im  Jahr 2010 die sorgfältig zurechtgemachten Schönen die Klinke in die Hand. Und sogar vor den sonst gerade in Berlin so stilberatungsresistenten Herren macht diese Entwicklung nicht halt: Sie sehen aus wie moderne Großstadtdandys, mögen Anzüge und Fliegen, tragen Hüte, Reiterstiefel und Gamaschen und sehen damit so hinreißend aus, dass man sich immer wieder selbst gratuliert, nicht schon längst aus ungeduldiger Verzweiflung das Handtuch geschmissen und in eine der garantiert geschmackssicheren, aber eben doch auch langweiligeren Großstädte gezogen zu sein. Die aktuellen Kollektionen in Berlin lebender Nachwuchsdesigner spiegeln den neuen Trend zum kleidsamen Kleidungsstück wieder. Endlich! Denn es ist höchste Zeit, dem internationalen Publikum etwas anderes anzubieten, als die immergleiche, brav reduzierte New-Media-Großraum-Büro-Wear, oder die ewigen, mit grobem Stich zusammengebastelten Beinkleider aus Hanf oder bedrucktem Cotton.War Berlin bislang nicht eben für die Präsentation von High Fashion und Couture bekannt, scheint sich das, auch dank junger Designer wie Sam Frenzel, Dawid Tomaszewski, Saena und Frida Weyer, allmählich zu ändern. Gut, bleiben wir mal auf dem Teppich, respektive dem absatzmordenden Pflaster über märkischem Sand: Berlin wird im internationalen Fashion-Zirkus bestimmt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Picture 3" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/Picture-3.png" width="1002" height="604" /></p>
<p>In Berlin tut sich was. Die Stadt wird glamourös. Gab es noch in den 90er Jahren oft nicht mal einzige Frau im Club, die Lippenstift trug, reichen sich im  Jahr 2010 die sorgfältig zurechtgemachten Schönen die Klinke in die Hand. Und sogar vor den sonst gerade in Berlin so stilberatungsresistenten Herren macht diese Entwicklung nicht halt: Sie sehen aus wie moderne Großstadtdandys, mögen Anzüge und Fliegen, tragen Hüte, Reiterstiefel und Gamaschen und sehen damit so hinreißend aus, dass man sich immer wieder selbst gratuliert, nicht schon längst aus ungeduldiger Verzweiflung das Handtuch geschmissen und in eine der garantiert geschmackssicheren, aber eben doch auch langweiligeren Großstädte gezogen zu sein.</p>
<p>Die aktuellen Kollektionen in Berlin lebender Nachwuchsdesigner spiegeln den neuen Trend zum kleidsamen Kleidungsstück wieder. Endlich! Denn es ist höchste Zeit, dem internationalen Publikum etwas anderes anzubieten, als die immergleiche, brav reduzierte New-Media-Großraum-Büro-Wear, oder die ewigen, mit grobem Stich zusammengebastelten Beinkleider aus Hanf oder bedrucktem Cotton.<img title="More..." alt="" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" />War Berlin bislang nicht eben für die Präsentation von High Fashion und Couture bekannt, scheint sich das, auch dank junger Designer wie <a href="http://sounds-like-me.com/blogs/ofahion_blog/2010/01/21/ich-schaue-nach-vorne-ohne-das-gute-in-der-vergangenheit-zu-vergessen/">Sam Frenzel</a>, <a href="http://www.dawid-tomaszewski.com/">Dawid Tomaszewski</a>, <a href="http://www.saena.eu/">Saena</a> und <a href="http://www.fridaweyer.com">Frida Weyer</a>, allmählich zu ändern.</p>
<p>Gut, bleiben wir mal auf dem Teppich, respektive dem absatzmordenden Pflaster über märkischem Sand: Berlin wird im internationalen Fashion-Zirkus bestimmt kein zweites Paris, London oder Mailand werden. Aber wäre nicht genau das auch fatal? Kaum eine andere Stadt hat derzeit so viel Potential, eine eigenständige Mode-Handschrift zu entwickeln, wie die dekadent-spröde Schöne im Osten unserer Republik. Berlin muss nur noch ein bisschen erwachsener werden. Und genau das könnte gerade passieren. Danke Sam, danke Dawid, danke Frida, danke Saena. Und danke <a href="http://www.mercedes-benzfashionweek.com/shows/hausach-couture.html">Sascha</a>, auch wenn Du gar nicht in Berlin bist, sondern in Hamburg. Aber das muss ja nicht für immer sein&#8230;</p>
<p>DAWID TOMASZEWSKI</p>
<p><img alt="_ZM_8718b" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/ZM_8718b.jpg" width="800" height="533" /></p>
<p><img alt="_ZM_8810c" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/ZM_8810c.jpg" width="800" height="542" /></p>
<p>SAENA</p>
<p><img alt="Picture 2" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/Picture-2.png" width="1021" height="682" /></p>
<p style="text-align: center;">//© Saena &#8220;This was the saena&#8217;s first collection, we produced all in Germany and we use only silk, &#8230;//</p>
<p><img alt="Picture 1" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/Picture-1.png" width="1023" height="688" /></p>
<p style="text-align: center;">//&#8230; cotton and silk-cotton mixed fabric for the collection.&#8221;//</p>
<p style="text-align: left;">Dieser Beitrag wurde auch auf <a href="http://www.sounds-like-me.com">Sounds-Like-Me</a> veröffentlicht.</p>
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		<title>All that glitters&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Sep 2013 08:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Rauh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Palast der Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Palasttisch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;is not gold. Oder: Was geschah mit dem Palast der Republik? Zyniker mögen behaupten, dass es sich um Leichenfledderei im großen Stil handelt. Misanthropen, dass das alles absehbar und sowieso klar war. Und wieder andere, dass man wenigstens aus einem Teil der Ressourcen etwas Brauchbares gemacht hat. Fakt ist jedenfalls, dass der Palast der Republik vor seinem Abriss, oder sollte ich sagen Rückbau, schlappe 120.000.000,-€ wert war, inklusive etwa 20.000 Tonnen Stahl und 4.000 Glasscheiben, die großen von ihnen jeweils 390kg schwer. //Foto: Michael Hoelzl©2010VG-Bildkunst-Bonn// &#160; Der Stahl wurde zum Teil nach Dubai und in die Türkei verkauft, ein anderer Teil wurde eingeschmolzen und zu VW-Motoren, MAN-Motoren und Kettengliedern für Raupenfahrzeuge verarbeitet. Die Scheiben wurden unentgeltlich vergeben, sofern man einen Antrag dafür stellte und eine spätere künstlerische oder gemeinnützige Verwendung nachwies. Von den ursprünglich mehreren tausend wurden schließlich ganze 210 Scheiben einer neuen Nutzung zugeführt. Der Rest zerbrach beim Abbau und landete auf riesengroßen Scherbenhaufen auf dem Schlossplatz oder bekam durch unsachgemäße Lagerung bis zum Abtransport einen Sprung und musste ebenfalls entsorgt werden. Die verbleibenden 210 Scheiben aber wurden von dankbaren Künstlern und Architekten geborgen und in einen neuen, manchmal auch skurrilen Kontext eingebunden. Seit seinem Tagesausflug, den der Rentner Rainer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;is not gold. Oder: Was geschah mit dem Palast der Republik?</p>
<p>Zyniker mögen behaupten, dass es sich um Leichenfledderei im großen Stil handelt. Misanthropen, dass das alles absehbar und sowieso klar war. Und wieder andere, dass man wenigstens aus einem Teil der Ressourcen etwas Brauchbares gemacht hat. Fakt ist jedenfalls, dass der Palast der Republik vor seinem Abriss, oder sollte ich sagen <em>Rückbau</em>, schlappe 120.000.000,-€ wert war, inklusive etwa 20.000 Tonnen Stahl und 4.000 Glasscheiben, die großen von ihnen jeweils 390kg schwer.</p>
<p><img alt="cocaine" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/cocaine.jpg" width="700" height="467" /></p>
<p style="text-align: center;">//<a href="http://www.michaelhoelzl.com/" target="_blank">Foto: Michael Hoelzl©2010VG-Bildkunst-Bonn</a>//</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Stahl wurde zum Teil nach Dubai und in die Türkei verkauft, ein anderer Teil wurde eingeschmolzen und zu VW-Motoren, MAN-Motoren und Kettengliedern für Raupenfahrzeuge verarbeitet. Die Scheiben wurden unentgeltlich vergeben, sofern man einen Antrag dafür stellte und eine spätere künstlerische oder gemeinnützige Verwendung nachwies. Von den ursprünglich mehreren tausend wurden schließlich ganze 210 Scheiben einer neuen Nutzung zugeführt. Der Rest zerbrach beim Abbau und landete auf riesengroßen Scherbenhaufen auf dem Schlossplatz oder bekam durch unsachgemäße Lagerung bis zum Abtransport einen Sprung und musste ebenfalls entsorgt werden.<img title="More..." alt="" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /></p>
<p>Die verbleibenden 210 Scheiben aber wurden von dankbaren Künstlern und Architekten geborgen und in einen neuen, manchmal auch skurrilen Kontext eingebunden.</p>
<p>Seit seinem Tagesausflug, den der Rentner Rainer Boddin im August 2006 aus dem 121km entfernten Langnow in die Hauptstadt unternahm, ist er in seiner 28 Seelen starken Heimat bekannt wie ein bunter Hund. Als Privatmann hat er eine der seltenen Ausnahmegenehmigungen für den Erwerb von Palastscheiben erhalten und die beiden ergatterten 62-mal-58cm großen Reliquien umgehend in seinem Gartenhaus verbaut. Seitdem führt er immer wieder Kamerateams, Journalisten und neugierige Nachbarn über seinen privaten Grund und erzählt die abenteuerliche Geschichte der Herkunft seines weit gereisten Baumaterials.</p>
<p><img alt="detail2" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/detail2.jpg" width="660" height="440" /></p>
<p style="text-align: center;">//<a href="http://www.michaelhoelzl.com/" target="_blank">Foto: Michael Hoelzl©2010VG-Bildkunst-Bonn</a>//</p>
<p>Einige der Scheiben wurden in einem <a href="http://www.groh-locations.com/location-0070.php" target="_blank">Kreuzberger Loft</a> verbaut, das über eine Location-Agentur als Setting für Werbe-, Film- und Fernsehproduktionen angeboten wird. Zwei Berliner Architekten haben in der Wolliner Strasse in Berlin Mitte ein Recyclinghaus aus Plattenbauteilen und Scheiben des Palasts der Republik errichtet. Und in der Nähe von Nizza hat ein Künstler einen Minipalast, mit Originalscheiben und Mobiliar aus dem Volkskammersaal, errichtet. Die wohl, im wahrsten Sinne des Wortes, pragmatischste Nutzung, hat sich ein in Berlin lebender österreichischer Fotograf und Designer ausgedacht, der die von ihm erworbenen Scheiben kurzerhand als <a href="http://www.michaelhoelzl.com/palast/">noble Schreibunterlage</a> für sich selbst und andere Kunst- und Kulturschaffende umfunktioniert hat. Eingebettet in exakt gearbeitete Stahlrahmen, die in der Farbe der Originalträger des Palastes lackiert wurden, bilden die Scheiben nun den golden spiegelnden Boden für hoffentlich bald vergoldete Ideen. Wenn das nichts für urbane Goldgräber ist.</p>
<p style="text-align: center;">Geschätzter Gebäudewert des Palast der Rebublik vor Abriss: 120.000.000,-€</p>
<p style="text-align: center;">Abrisskosten: 90.000.000,-€</p>
<p style="text-align: center;">Asbestbeseitigung: 32.000.000,-€</p>
<p style="text-align: center;">Anzahl der Anträge bei der Senatsbauleitung für die Abholgenehmigung von Palastscheiben: 67</p>
<p style="text-align: center;">Genehmigte Anträge (pro Antrag Freigabe für max. 5 Scheiben): 42</p>
<p style="text-align: center;">Anzahl der vergebenen Scheiben: 210</p>
<p style="text-align: center;">Anzahl der Scheiben vor Demontage: 4.000 (Zeugen sagen jedoch, dass man vor Ort durchaus sehen konnte, dass das Ausbauen der Scheiben sehr kompliziert war&#8230;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser beitrag wurde auch auf <a title="Sounds-Like-Me" href="http://www.sounds-like-me.com/" target="_blank">Sounds-Like-Me</a> veröffentlicht.</p>
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		<title>The Return of the Sofortbildkamera</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Sep 2013 21:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Rauh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analogfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Polanoid]]></category>
		<category><![CDATA[Polaroid]]></category>
		<category><![CDATA[Sofortbildkamera]]></category>
		<category><![CDATA[The Impossible Project]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2004 begann die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe. Zwei gelangweilte Österreicher machten ein Bild mit einer Polaroidkamera und waren sofort Feuer und Flamme für dieses riechende, greifbare, unmittelbare Medium. Schnell entdeckten sie, dass sie mit ihrer Leidenschaft alles andere als alleine waren und sie beschlossen, den Fortbestand der Sofortbildfotografie zu retten. Also kauften sie kurzerhand die Polaroidwerke, setzten eine Community-basierte Website für alle Fans und Freunde auf und erdachten einen neuen Namen, der alle Suchenden und Süchtigen auf die richtige Spur führen sollte (die Rechte am Namen Polaroid hatten sie nicht bekommen): POLANOID. Ein Wort, das neben der großen Affinität zum ursprünglichen Namensgeber auch das große Maß an Leidenschaft transportieren soll, das sowohl die Firmengründer als auch die Mitglieder ihres Netzwerks antreibt. &#160; //Foto:  Michael Hoelzl©2009VG-Bildkunst-Bonn// &#160; Auf polanoid.net findet man neben vielen Informationen zu einzelnen Sofortbildkameras und –Filmen auch eine umfangreiche Polaroid-Fotogalerie sowie Video-Turtorials und andere Kurzfilme zum Thema. Darüber hinaus werden verschiedene Projekte  vorgestellt, an denen sich die Mitglieder der Community beteiligen können und so eine öffentliche Plattform für ihre oft privat erstellten Bilder erhalten. 2009 zählte die Fangemeinde von Polanoid über 18.000 Mitglieder und es werden täglich mehr. Beobachten kann man alle Aktivitäten auf der Website über tagesaktuelle Statistiken. Da soll [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2004 begann die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe. Zwei gelangweilte Österreicher machten ein Bild mit einer Polaroidkamera und waren sofort Feuer und Flamme für dieses riechende, greifbare, unmittelbare Medium. Schnell entdeckten sie, dass sie mit ihrer Leidenschaft alles andere als alleine waren und sie beschlossen, den Fortbestand der Sofortbildfotografie zu retten. Also kauften sie kurzerhand die Polaroidwerke, setzten eine Community-basierte Website für alle Fans und Freunde auf und erdachten einen neuen Namen, der alle Suchenden und Süchtigen auf die richtige Spur führen sollte (die Rechte am Namen Polaroid hatten sie nicht bekommen): POLANOID. Ein Wort, das neben der großen Affinität zum ursprünglichen Namensgeber auch das große Maß an Leidenschaft transportieren soll, das sowohl die Firmengründer als auch die Mitglieder ihres Netzwerks antreibt.<img title="More..." alt="" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img alt="SX70" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/12/SX70.jpg" width="700" height="462" /></p>
<p style="text-align: center;">//Foto:  <a href="http://www.michaelhoelzl.com/" target="_blank">Michael Hoelzl</a>©2009VG-Bildkunst-Bonn//</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf <a href="http://www.polanoid.net/" target="_blank">polanoid.net</a> findet man neben vielen Informationen zu einzelnen Sofortbildkameras und –Filmen auch eine umfangreiche Polaroid-Fotogalerie sowie Video-Turtorials und andere Kurzfilme zum Thema. Darüber hinaus werden verschiedene Projekte  vorgestellt, an denen sich die Mitglieder der Community beteiligen können und so eine öffentliche Plattform für ihre oft privat erstellten Bilder erhalten.</p>
<p>2009 zählte die Fangemeinde von Polanoid über 18.000 Mitglieder und es werden täglich mehr. Beobachten kann man alle Aktivitäten auf der Website über tagesaktuelle Statistiken. Da soll noch einer sagen, die nicht-digitale-Fotografie sei ein aussterbendes Medium! Es sieht ganz so aus, als wäre sie heute so lebendig wie nie zuvor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Beitrag wurde auch auf <a href="http://www.sounds-like-me.com">Sounds-Like-Me</a> veröffentlicht.</p>
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		<title>Streetart Crossing Europe</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 18:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam Rauh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Bürger]]></category>
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		<category><![CDATA[Blek Le Rat]]></category>
		<category><![CDATA[Crossing Europe Festival]]></category>
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		<description><![CDATA[In Linz, der „heimlichen Drehscheibe“ des europäischen Kinos (Süddeutsche Zeitung, 2004) jährt sich diesen April das Crossing Europe Festival zum siebten Mal. Vom 20. Bis zum 25. 4. zeigt es „junges, eigenwilliges und zeitgenössisches europäisches Autorenkino“, wobei sich laut Veranstalter das „jung“ nicht auf das Alter der Filmschaffenden, sondern vielmehr auf aktuelle Erzählformen und die künstlerische Gestaltung bezieht. Der deutsche Beitrag Street Art &#8211; Die vergängliche Rebellion der Regisseure Benjamin Cantu und Anne Bürger, beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit der Straßenkunst und mit den – oft politischen &#8211; Motiven von Street Artists aus Paris, Berlin, New York, London und Moskau . Cantu und Bürger portraitieren die Künstler und begleiten sie, zeigen ihre Werke aus der Perspektive des Entstehens und der des Betrachtenden. So treffen sie unter anderem Princess Hijab, die Nacht für Nacht in Paris Werbeflächen „angreift, die uns angreifen.“ Mit Stift und schnellem Strich verhüllt sie, was zu viel entblößt, sie „hijabized“ Gesichter und Körper auf Werbe- und Filmplakaten in den Gängen der Metro. In Berlin treffen sie auf ZASD, der mit Pfeil und Bogen Neubauten „akupunktiert,“ auf die New Yorkerin Swoon, deren menschengroße Papier-Objekte manchmal so schnell von Sammlern wieder abgetragen werden, wie sie sie auf den Mauern aufträgt. Dass Street Art mehr und mehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="ZASD" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/04/ZASD.png" width="1017" height="418" /></p>
<p>In Linz, der „heimlichen Drehscheibe“ des europäischen Kinos (Süddeutsche Zeitung, 2004) jährt sich diesen April das <a href="http://www.crossingeurope.at" target="_blank">Crossing Europe Festival</a> zum siebten Mal. Vom 20. Bis zum 25. 4. zeigt es „junges, eigenwilliges und zeitgenössisches europäisches Autorenkino“, wobei sich laut Veranstalter das „jung“ nicht auf das Alter der Filmschaffenden, sondern vielmehr auf aktuelle Erzählformen und die künstlerische Gestaltung bezieht.</p>
<p>Der deutsche Beitrag <a href="http://www.crossingeurope.at/index.php?id=897&amp;L=0&amp;movie=798&amp;L=1" target="_blank">Street Art &#8211; Die vergängliche Rebellion</a> der Regisseure <a href="http://www.filmportal.de/df/5f/Uebersicht,,,,,,,,56E0448760AA4E349425BB08C85A4125,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html" target="_blank">Benjamin Cantu</a> und <a href="http://www.filmportal.de/df/8c/Uebersicht,,,,,,,,14D7772E8E044B1487EF6887F5E20735,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html" target="_blank">Anne Bürger</a>, beschäftigt sich mit der Vergänglichkeit der Straßenkunst und mit den – oft politischen &#8211; Motiven von Street Artists aus Paris, Berlin, New York, London und Moskau .</p>
<p><img title="More..." alt="" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /></p>
<p><img alt="StreetArtMoskau" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/04/StreetArtMoskau.png" width="1018" height="516" /></p>
<p>Cantu und Bürger portraitieren die Künstler und begleiten sie, zeigen ihre Werke aus der Perspektive des Entstehens und der des Betrachtenden. So treffen sie unter anderem Princess Hijab, die Nacht für Nacht in Paris Werbeflächen „angreift, die uns angreifen.“ Mit Stift und schnellem Strich verhüllt sie, was zu viel entblößt, sie „hijabized“ Gesichter und Körper auf Werbe- und Filmplakaten in den Gängen der Metro. In Berlin treffen sie auf ZASD, der mit Pfeil und Bogen Neubauten „akupunktiert,“ auf die New Yorkerin Swoon, deren menschengroße Papier-Objekte manchmal so schnell von Sammlern wieder abgetragen werden, wie sie sie auf den Mauern aufträgt.</p>
<p><img alt="PincessHijab" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/04/PincessHijab.png" width="1020" height="545" /><img alt="Swoon" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/04/Swoon.png" width="1010" height="487" /></p>
<p>Dass Street Art mehr und mehr auch den Moment überdauert und eine Kunst der Galerien wird, ist ein Nebeneffekt, den manche Künstler durchaus schätzen. „Ich will der Welt zeigen, dass urbane Kunst mehr ist als eine Kunst der Rebellion, sondern eine Kunstform, die über Poesie und Alltag spricht und eine Reflexion unserer Gesellschaft ist,“ sagt zum Beispiel der französische Street Art Veteran Blek Le Rat, der im Paris der 80er Jahre als Schablonenkünstler begann und inzwischen, vor allem im Ausland, als Künstler gefeiert wird.</p>
<p>Der Beitrag läuft im Screening unter der Rubrik „Reclaiming Space,“ am 21. April um 18.30 Uhr und am 22. April um 13.30 Uhr.</p>
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